Die ehemalige Klosteranlage der Zisterzienserinnen
Die kurz vor 1224 gegründete ehemalige Klosteranlage der Zisterzienserinnen bildet den geschichtlichen und baulichen Mittelpunkt des Orts. Der Klosterkomplex ordnet sich um eine ehemals allseitig geschlossene, langgestreckte Platzanlage. Auf der südlichen Seite des Bohrerbachs liegt das eigentliche Klostergeviert. Von den Bauten, die nach Plänen Peter Thumbs, beginnend im Jahr 1728 errichtet wurden, ist nur eine reduzierter Bestand erhalten. Im Jahr 1829 beschädigte ein Brand Kloster und Klosterkirche schwer, dabei ist auch die Barockausstattung der Kirche fast vollständig zugrundegegangen. Der Wiederaufbau der Kirche erfolgte erst in den Jahren 1833-34 durch den Weinbrennerschüler G. Lumpp im spätklassizistischen Stil.
Karte des Klosterbezirks von 1812
Karte des Klosterbezirks von 1812
Erhaltener bzw. restaurierter Abschnitt der ursprünglichen Ummauerung des Klosterbezirks.
Erhaltener bzw. restaurierter Abschnitt der ursprünglichen Ummauerung des Klosterbezirks.
Klosterfront v. Nordosten
Klosterfront v. Nordosten
Das Kirchenportal mit dem Wappen der Äbtissin M. Rosa von Neveu, datiert mit 1729, gibt Zeugnis von der barocken Formenwelt der Erbauungszeit.
Eingang zum Klosterbereich und ehedem „Bollwerk“ gegen die Außenwelt ist das stattliche zweigeschossigeTorgebäude mit hohem Walmdach. Die erhöhte mittlere Wagendurchfahrt der drei Durchlässe ist datiert auf das Jahr 1781.
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