Die Chronik Günterstals

nach den Unterlagen von Lothar Flamm 
  804 Günterstal erstmals erwähnt
12. Jahr-
hundert
Matthiaskirche am Wiesenweg erstmals erwähnt
1221 Klostergründung
1484 Kyburg erstmals urkundlich im Weistum von Kappel erwähnt
1608 Erste bildliche Darstellung von Günterstal
1673 Kruzifix an der Breitmatte errichtet
1731 Katholische Kirche (Baumeister Peter Thumb) eingeweiht
1738 Neue Klosteranlage wird vollendet
1781 Torhaus (Günterstäler Tor) gebaut
1781 Schule erstmals erwähnt
1787 Brunnen vor dem Günterstäler Tor errichtet
1806 Günterstäler Wiesen gehen in den Besitz des Großherzogtums Baden über
1806 Säkularisation des Klosters Günterstal
1829 Brand zerstört gesamte Klosteranlage mit Kirche
1835 Liebfrauenkirche neu gebaut (Bezirksbaumeister Gottlieb Lumpp)
1884 Pferdebahn nach Freiburg (Kyburgwirt Trescher)
1885 592 Einwohner
1890 Eingemeindung von Günterstal zu Freiburg
1892 Brunnen am Klosterplatz errichtet
1892 Stiftungsrat der Stadt Freiburg erwirbt das Klostergebäude
1893 Klostergebäude jetzt städtisches Waisenhaus
1893 ehemalige Senfmühle der Fam. Blum wird in der Schauinslandstr.18 gebaut
1894 Einweihung der Fahrstraße auf den Schauinsland
1896 Waisenhausstiftung übernimmt Klosteranlage
1901 Erste Straßenbahnverbindung von Freiburg (Rennweg) nach Günterstal
1905 813 Einwohner
1911 Günterstäler Wiesen vom Großherzogtum Baden an Freiburg verkauft
1913 Villa Wohlgemuth erbaut (siehe Bauten & Baudenkmäler)
1913 Straße Wonnhalde - Günterstal wird gebaut
1913 Straßenbahn erhält eigenen Gleiskörper
1915 Neue Schule (Stadtbaumeister Thoma) am Torplatz eröffnet
1919 1130 Einwohner
1923 Maxim Gorki wohnt 4 Monate in Günterstal (siehe Schicksale, Ereignisse)
1927 Liobaschwestern übernehmen Villa Wohlgemuth
1927 Gaststätte Waldeck wird zur Gaststätte Waldheim
1928 Sportschützenverein Freiburg-Günterstal e.V. 1928 gegründet
1930 Einweihung der Schauinsland Schwebebahn
1935 Gründung der Bohrerzunft
1939 1331 Einwohner
1949 Südwestfunk Landesstudio Freiburg zieht in die Kyburg ein
1961 1996 Einwohner
1969 Josef Wurm wird Ortsvereinsvorsitzender
1970 1902 Einwohner
1977 Grundschule aufgelöst
1977 Therapeutisches Wohnheim "Haus Vogelsang" nimmt seinen Betrieb auf
1977 Arboretum angelegt
1980 Sonderschule zieht ins Schulgebäude am Torplatz ein
1983 Wolfgang Preugschat wird neuer Ortsvereinsvorsitzender
1985 Französisches Internat zieht in die ehemalige Klosteranlage (Klosterplatz 2) ein
1985 1613 Einwohner
1985 Spielplatz von arbeitslosen Lehrern neu gestaltet
1985 Erster Dorfhock auf dem Torplatz
1987 125 Jahre Liebfrauenchor Günterstal
1989 Arboretum offiziell gegründet (Siehe Wissenswertes)
1990 Narrenbrunnen der Bohrer eingeweiht
1991 Gerd Nostadt wird neuer Ortsvereinsvorsitzender
1992 Südwestfunk Landesstudio zieht in die Kartäuserstraße um
1999 Sturm Lothar verändert nachhaltig den Günterstäler Wald
2005 Einweihung der Münsterfiale Schauinslandstr./Kybfelsenstr.
2006 Waltraut vom Mühlwald (Douglasie) mit 62,94m am Illenberg höchster
Baum Deutschlands
2008 1683 Einwohner: 57 % Frauen 961; 27% evangelisch, 45% katholisch
2008 Einweihung des Waldhauses an der Wonnhalde
2008 Günterstäler Wappen am Tor eingeweiht durch OV
2008 Regenwasserrückhaltebecken an der Wonnhalde eingeweiht
2008 Holzwerkstatt im Waldhaus an der Wonnalde eröffnet
2008 Ex-Südwestfunkareal (Kyburg): Neubauten bezugsfertig
2009 25 Jahre Jubiläumsausgabe der Zeitschrift Günterstäler Tor des OV
2010 Svetlana Geier, bekannte Dostojewski-Übersetzerin, stirbt mit 87 Jahren in Günterstal
2015 Grünschnittbehälter wird auf dem Parkplatz oberhalb der Reutestraße aufgestellt
2015 Haselmaus bewahrt Günterstal vor 14m hohen Damm (Hochwasserrückhaltebecken)
Wir danken Herrn Lothar Flamm, dessen umfangreiche Chronik uns
Grundlage und Hilfe bei dieser Zusammenstellung war.
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